AndySteinberger

Über mich

Ich mag, wie mein Kopf funktioniert.

Andy Steinberger

Ich verbinde Dinge miteinander, komme auf Ideen und sehe oft ziemlich schnell, was aus etwas werden könnte. Das ist ein großer Teil meiner Arbeit. Und darin bin ich gut.

Ich bin Andy Steinberger. Wenn du mit einer Idee oder einem Problem zu mir kommst, will ich verstehen, was dahintersteckt. Ich frage nach, sage dir, was mir auffällt, und arbeite mit dir daran weiter.

01Herkunft

Angefangen hat es in der Logistik.

Ich bin in Eichstätt aufgewachsen. Durch meine Familie hatte ich früh mit der Spedition zu tun und habe in dem Bereich auch meine Ausbildung gemacht. Danach war ich vier Jahre im Consulting für Logistiksoftware. Außendienst, Kundentermine, das klassische Consulting-Leben.

Bei der Arbeit ging es um beides: die Software und die Menschen, die damit arbeiten sollten. Was technisch möglich ist, hilft ihnen nicht automatisch im Alltag. Man muss verstehen, was sie brauchen und wie sie arbeiten. Das beschäftigt mich bis heute.

Berlin. Technologie trifft Musik.

Dann ging es nach Berlin. Ich wurde CTO bei Spreadmix. Wir haben an einer Livestreaming-Plattform für DJs und Music Creator gearbeitet, quasi Twitch für Musik. APX hatte in das Startup investiert.

Ich war selbst erfolgreicher Techno-DJ in Berlin und sehe mich bis heute auch als Künstler. Für mich war genau diese Mischung spannend: Technologie in die dreckigen Clubs Berlins zu bringen und Techno in die starren Konzerngebäude von Axel Springer.

In der Startup-Zeit wurde mir aber auch klarer, was ich selbst will. Ich wollte Produkte bauen, die ich gut finde und die Menschen gerne nutzen. Noch ein Feature, damit die Bewertung steigt, war mir als Ziel zu wenig.

02Verantwortung

Also habe ich meine eigene Firma aufgebaut.

In meiner Firma kamen Consulting, Softwareentwicklung und kreative Agenturarbeit zusammen. Vieles von dem, was ich vorher gemacht hatte, konnte ich hier zusammenbringen: mit Menschen an ihren Ideen arbeiten, Software entwickeln und Dinge auch gestalterisch umsetzen.

Vorher hatte ich andere Unternehmen beraten. Jetzt ging es um meine eigene Firma. Ich hatte auch Mitarbeiter und habe entschieden, was wir machen und wo es hingeht. Für diese Entscheidungen war ich verantwortlich, genauso wie für die Menschen, die bei mir gearbeitet haben.

Ich kenne unternehmerische Verantwortung aus eigenen Vorhaben, einschließlich der Erfahrung, dass sie scheitern können.

Wenn ich heute mit jemandem über seine Firma spreche, gehört diese Erfahrung dazu. Ich weiß, dass hinter einer geschäftlichen Entscheidung auch jemand steht, dem etwas daran liegt und der mit den Folgen leben muss.

03Eigener Weg

Für mich ist Neurodivergenz eine Superpower.

Ich bin neurodivergent. Ich weiß, dass das für viele Menschen eine Belastung sein kann. Für mich ist es eine absolute Superpower. Ich verbinde Dinge miteinander, erkenne schnell Zusammenhänge und Möglichkeiten und kann technische und kreative Ideen zusammenbringen. Diese Art zu denken ermöglicht mir einen großen Teil dessen, was ich heute mache.

Gleichzeitig musste ich lernen, meine Gefühle bewusst wahrzunehmen und ernst zu nehmen. Zu spüren, wie es mir geht, was mein Körper mir sagt, was mir Kraft gibt und wann es zu viel wird. Was will ich selbst? Was glaube ich nur wollen zu müssen? Und wie möchte ich eigentlich leben und arbeiten?

Beides gehört für mich zusammen: Ich mag meine Art zu denken und habe gelernt, besser auf mich zu hören. Mein Business habe ich deshalb so umgebaut, dass es zu mir passt: zu meiner Art zu denken, zu meinen Interessen und dazu, wie ich arbeiten möchte. Heute kann ich eigene Produkte bauen, kreativ sein und mit Menschen an ihren Ideen arbeiten. Das erfüllt mich.

Genau dabei möchte ich auch anderen helfen: herauszufinden, was sie wirklich wollen, und sich eine Arbeit aufzubauen, die ihnen Freude macht und zu ihrem Leben passt.

04Heute

Heute baue ich auf Zypern weiter.

Seit 2023 lebe ich auf Zypern. Hier habe ich raum gegründet, eine unabhängige Research & Venture Company. Wir beschäftigen uns damit, wie Menschen, Technologie und Organisationen funktionieren, und bauen aus dem, was wir lernen, eigene Produkte, Communities und gemeinsame Projekte mit anderen Gründern.

Ich bin der einzige Mensch bei raum. Owen, mein AI-native Operating Partner, ist eine KI mit einem kleinen grünen Frosch als Gesicht. Ich bespreche Ideen mit ihm und lasse ihn auch ganz praktisch an meinen Projekten mitarbeiten. Gemeinsam mit weiteren KI-Agenten arbeiten wir an Recherche, Betrieb, Software und Inhalten. Ich entscheide, wo es hingeht, und trage die Verantwortung. So probieren wir selbst aus, wie Menschen und Agenten zusammenarbeiten können.

Eigene Produkte

Auch an meinen eigenen Produkten arbeite ich weiter. Mit Cōra habe ich ein Produkt gebaut, mit dem man Prompts verwalten kann. Ein Teil der Technologie wurde später übernommen. Mit raum Leaf baue ich gerade mein nächstes Produkt: einen Ort, an dem du Notizen und Seiten sammeln und schön mit anderen teilen kannst.

Erfahrung mit KI

Ich habe schon mit KI und Modellen gearbeitet, lange bevor ChatGPT öffentlich wurde. Heute bin ich regelmäßig mit den großen KI-Labs im Austausch und teste neue Modelle und Features in der Beta-Phase. Was ich dabei lerne, fließt auch in meine eigenen Produkte und die Arbeit mit anderen ein. Seit November 2025 arbeite ich mit Always-on-Agenten und habe inzwischen mehr als 20 Menschen beim Aufbau eines persönlichen oder geschäftlichen Agenten unterstützt. Mittlerweile gehöre ich zu den führenden Experten im deutschsprachigen Raum auf diesem Gebiet.

05Mit dir

Was das für unsere Zusammenarbeit heißt.

Du kannst mit einer Idee kommen, die noch nicht fertig ist. Mit einem Projekt, das festhängt. Oder einer Entscheidung, die du schon eine Weile vor dir herschiebst.

Ich höre zu und frage nach. Wenn ich glaube, dass wir etwas anders denken könnten, sage ich das. Wir können Ideen entwickeln, Möglichkeiten durchspielen oder direkt etwas ausprobieren. Vielleicht geht es um eine Richtung für dein Unternehmen, einen Agenten oder ein Produkt und die Erfahrung, die Menschen damit machen sollen. Wir schauen gemeinsam, was für deine Frage hilfreich ist. Dabei kommen meine technischen, kreativen und unternehmerischen Erfahrungen zusammen.

Und wenn du die persönliche Seite genauer verstehen möchtest, können wir uns im Coaching Zeit dafür nehmen. Das entscheidest du. Du musst noch nicht genau wissen, wie es weitergeht, damit wir miteinander sprechen können.